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Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie


© Peter Eberts


"Der Kulturbotschafter Bayerns in der Welt"

Gegründet wurden die Bamberger Symphoniker 1946 unter den Bedingungen der Nach-kriegszeit von Orchestermusikern, die im Zuge der Flüchtlingsbewegungen von Ost nach West und aus deutschen Städten nach Bamberg gelangten. Den Kern des Orchesters bildeten ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag. Mit ihrem böhmischen Musizierstil, ihrer Virtuosität und Klangkultur legten die Bamberger Symphoniker rasch den Grundstein für ihren einzigartigen Ruf. Als erstes deutsches Orchester lud man sie in den Nachkriegsjahren zu Konzerten nach Frankreich ein. Es folgten Tourneen durch Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Vor allem die langjährigen Chefdirigenten Joseph Keilberth und Horst Stein, aber auch der über Jahrzehnte dem Orchester eng verbundene Eugen Jochum und große Gastdirigenten wie Rudolf Kempe, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Günter Wand, Christoph Eschenbach und Ehrendirigent Herbert Blomstedt haben die Bamberger Symphoniker geprägt und eine unverwechselbare Klangkultur geschaffen. Unter der Leitung des heutigen Chefdirigenten Jonathan Nott tragen die Bamberger Symphoniker in ihrem nunmehr siebten Jahrzehnt den Namen ihrer Heimatstadt hinaus auf die großen Konzertpodien. 2003 in den Rang eines Staatsorchesters erhoben, ist die Rechtsform der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie seit 2005 die einer gemeinnützigen Stiftung des Öffentlichen Rechts.


Die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie heute

Seit 2000 führt der Brite Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chefdirigent das Erbe und die große Tradition seiner Vorgänger am Pult der Bamberger Symphoniker fort. Bekannt für seine Offenheit gegenüber der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, gilt er als einer der herausragenden Dirigenten seiner Generation. Sein Wirken in der Domstadt, in dessen Zuge eine Neuprofilierung des Orchesters einsetzte und sich die Bamberger Symphoniker wichtige neue Repertoirebereiche erschließen konnten, wird allseits mit großer Anerkennung bedacht. Einladungen zu den großen Festivals sind Beleg dieser Wertschätzung. Längst dokumentiert sich die künstlerische Partnerschaft Jonathan Notts und der Bamberger Symphoniker in einer Vielzahl an CD-Produktionen, die in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Label Tudor entstanden. Eingespielt wurden u.a. Gustav Mahlers Symphonien Nr. 1, Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 9, Anton Bruckners Symphonie Nr. 3 (Urfassung), Werke von Igor Strawinsky und Leoš Janáček, sämtliche Symphonien von Franz Schubert sowie zwei CDs mit zeitgenössischen Werken, die sich mit dem Thema „Schubert“ auseinandersetzen.

Tourneen und Gastspiele besitzen seit jeher eine große Bedeutung für die Bamberger Symphoniker. Unter der Leitung von Jonathan Nott reiste das Orchester zu den Festivals in Edinburgh (2003 und 2005), Salzburg (2004), St. Petersburg (2003) und Beijing (2008), in Luzern gastierten die Bamberger Symphoniker als „orchestra-in-residence“ und Jonathan Nott als „artiste étoile“ (2007). Anlässlich des Jubiläums „1000 Jahre Bistum Bamberg“ gaben die Bamberger Symphoniker 2007 in der Päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo ein Konzert zu Ehren Papst Benedikts XVI. Ausgedehnte Tourneen führten Jonathan Nott und das Orchester in den vergangenen Jahren durch ganz Deutschland und Europa, nach Südamerika, Japan und in die USA. Zuletzt, im Oktober 2009, stand die mittlerweile dritte gemeinsame Japan-Tournee auf dem Terminplan. Im Frühjahr 2010 schließt sich eine Konzertreise nach Spanien und Andorra an, u.a. mit Auftritten in Barcelona, Madrid, Zaragoza, Oviedo und Valladollid.


Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau

Er ist längst eine feste Institution im internationalen Musikkalender: der Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb. Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Auflagen 2004 und 2007 steht vom 26. Februar bis 7. März 2010 seine dritte Austragung bevor. Verpflichtet ist der Wettbewerb dem Schaffen und den künstlerischen Vorstellungen seines Namensgebers Gustav Mahler, der wie kein anderer den Aufbruch in die musikalische Moderne verkörpert und sich vehement für das Neue, Unbekannte in der Musik einsetzte. Ganz in diesem Sinne führt der Wettbewerb 2010 den Weg der vergangenen Jahre fort: als Forum der Nach¬wuchs¬förderung, das weltweite Beachtung findet. 12 Nachwuchsdirigenten erhalten die Gelegenheit, mit den Bamberger Symphonikern zu arbeiten und sich einer hochrangig besetzten Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kandidaten, unter ihnen zwei Damen, wurden aus über 280 Bewerbern aus 58 verschiedenen Nationen ermittelt.

Der Jury des Wettbewerbs 2010 gehören Chefdirigent Jonathan Nott, Gustav Mahlers Enkelin Marina Mahler, Ehrendirigent Herbert Blomstedt, der Komponist Matthias Pint-scher, Intendant Wolfgang Fink, die Orchestermanager Rolf Beck und Jan Nast, der Musikmanager und Komponist Jonathan Mills, der Dirigent John Carewe sowie ein Orchestervertreter der Bamberger Symphoniker an. Das Repertoire schlägt den Bogen von der Tradition über die klassische Moderne bis zur Gegenwart. Vorzubereiten von den Kandidaten sind neben Werken von Gustav Mahler (Sym¬pho¬nie Nr. 4 und Orchesterlieder) Kompositionen von Joseph Haydn (Symphonie Nr. 104), Anton Webern (Fünf Stücke für Orchester op. 10), Matthias Pintscher („towards Osiris“; 2005) und Jörg Widmann („Con brio“; 2008).

Schon der erste Wettbewerb 2004 hat Maßstäbe gesetzt: Für den Venezolaner Gustavo Dudamel wurde der Gewinn zum Auftakt einer atemberaubenden Karriere, die ihn zu den bedeutendsten Orchestern führt. In der Saison 2009/2010 trat er als Chef an die Spitze des Los Angeles Philharmonic Orchestra. Die Südkoreanerin Shi-Yeon Sung, Gewinnerin 2007, kann ebenfalls auf hochrangige Engagements und Gastdirigate blicken. Sie leitet regelmäßig als Gastdirigentin die Helsingborger Symphoniker, und auch in Bamberg war sie seit ihrem Erfolg bereits wieder am Pult des Orchesters zu erleben.


Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

„Sinfonie an der Regnitz“
Mußstraße 1
96047 Bamberg
09 51/96 47-1 00
09 51/96 47-1 23
intendanz@bamberger-symphoniker.de
www.bamberger-symphoniker.de
www.bambergsymphony.com

Kartenvorverkauf

bvd Kartenservice
Lange Straße 22
96047 Bamberg
09 51/9 80 82-20
www.bvd-ticket.com

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