Porzellanikon Hohenberg - Deutsches PorzellanmuseumEin Rundgang durch zweihundert Jahre Porzellankultur
Wissen Sie, dass es bereits zu Napoleons Zeiten Sammeltassen gab? Können Sie sich noch an die typischen Geschirrformen und Dekore der Fünfziger Jahre erinnern?
Diese und viele andere Fragen werden im Deutschen Porzellanmuseum in Hohenberg an der Eger, wo Carolus Magnus Hutschenreuther 1814 die erste bayerische Porzellanfabrik gründete, beantwortet.
In der einstigen Unternehmervilla und dem 1995 eröffneten Anbau präsentiert sich auf 2000 qm Porzellan der letzten zwei Jahrhunderte. Von Servicen, Zierartikeln, über Hotelporzellan, Figuren und Kunstobjekte reicht die Bandbreite der ausgestellten Objekte. Eingebettet in Inszenierungen wird dem Besucher die Tisch-, Wohn- und Lebenskultur der jeweiligen Epochen und Zeitabschnitte verdeutlicht. Von den keramischen Ursprüngen in China und Japan, über die Wiederentdeckung des weißen Goldes zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Meissen und deren Weiterführung in den fürstlichen Manufakturen Europas bis zu den Produkten der bürgerlichen Porzellanfabriken spannt sich der Bogen der Präsentation.
Insgesamt 100.000 Stücke umfasst der Bestand des Deutschen Porzellanmuseums. Neben der Dauerausstellung zu historischen und zeitgenössischen Entwicklungen präsentieren deutsche Porzellanhersteller regelmäig ihre Neuheiten. Die Trendschau ist einzigartig in Deutschland. Für Interessierte werden im „Zentralen Archiv der Deutschen Porzellanindustrie“ Akten und Archivalien verwahrt, die Einblicke in die Firmen-, Sozial- und Technikgeschichte, Dekor- und Formengeschichte erlauben. Das Deutsche Porzellanmuseum versteht sich als eine moderne lebendige Kulturinstitution mit Dienstleistungsangeboten und bietet Einzel- wie auch Gruppenbesuchern zahlreiche Angebote. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Porzellanmalkurse eines manufakturell gebildeten Porzellanmalers, für Anfänger und Fortgeschrittene. Porzellanmalen ist auf Anfrage auch für Gruppenreisende möglich. Als Abschluss des Aufenthaltes lohnt sich der Besuch des Museumsshops mit Atelierporzellan, Designobjekten und Spezialliteratur. Ein Fachrestaurator übernimmt fach- und sachgerechte Porzellanrestaurierungen. Das Deutsche Porzellanmusem beherrbergt das Zentrale Archiv der deutschen Porzellanindustrie. Mit dem Bergbauarchiv in Bochum gehört es zu den bedeutendsten Branchenarchiven Deutschlands. Die Akten- und Archivalienbestände reichen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Deren Bandbreite reicht von Bauplänen für Fabriken, über Maschinenpläne bis zu Sammlungen von Firmenprospekten und Modellbüchern.
Porzellanikon Hohenberg - Deutsches PorzellanmuseumFreundschaft 2 95691 Hohenberg a. d. Eger
09233/ 77 22-01
09233/ 77 22-08
info@porzellanikon.org
www.porzellanikon.org
ÖffnungszeitenDi-So 10-17 Uhr
sowie nach Vereinbarung Führungennach Voranmeldung (auch fremdsprachige)  |